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Kit & Co
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Kit & Co (auch Kit & Co. β Lockruf des Goldes) ist ein DEFA-Spielfilm aus dem Jahr 1974. Er beruht auf Jack Londons Romanen Alaska-Kid und Kid & Co. Der Film wurde mit den damals bekanntesten und beliebtesten Schauspielern (allein Armin Mueller-Stahl wurde fΓΌnfmal zum beliebtesten Schauspieler des Landes gewΓ€hlt) der DDR gedreht und war dementsprechend auch sehr erfolgreich.
Contents
β’ Handlung
β’ Kritik
β’ Sonstiges
β’ Weblinks
β’ Einzelnachweise
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Handlung
Ende des 19. Jahrhunderts: Christopher Bellew, genannt Kit, arbeitet als Journalist der Zeitschrift βBillowβ in San Francisco. Als er von den Goldfunden in Alaska hΓΆrt, versucht er seinen Chef OβHara zu ΓΌberreden, ihn als Reporter in den Norden gehen zu lassen. Als dieser das Angebot ablehnt, kΓΌndigt Kit noch am selben Tag und macht sich auf den Weg ins βGoldlandβ. Kaum angekommen, macht er die Bekanntschaft der attraktiven Joy, Tochter des erfolgreichen Goldsuchers Louis Gastell. Kurze Zeit spΓ€ter befindet sich Kit Richtung Landinneres und wird mit dem harten Wetter Alaskas konfrontiert. Als er im strΓΆmenden Regen zusammenbricht, hilft ihm Goldsucher Shorty, der gemeinsam mit ihm den Weg fortsetzt. In Dawson City beginnt Kit eine SchlΓ€gerei aus Eifersucht mit dem erfahrenen Goldsucher Wild Water Bill. Er bewohnt mit Shorty eine kleine HΓΌtte und kann sich nur sehr bescheidene Mahlzeiten leisten. Dies Γ€ndert sich jedoch schnell, als Kit ein System beim Roulette entdeckt und so Tausende von Dollar gewinnt. Eine neue HΓΌtte, gute Verpflegung sowie eine exzellente AusrΓΌstung sind die Folge. Als sie schon eine enorme Summe an Geld gewonnen haben, verkauft Kit sein angebliches (die Roulettemaschine hat sich verbogen, weil der Spieltisch zu nah am Ofen steht) System an den Besitzer Slavovitz. Auf dem Weg zu einem Bach, von dem Goldfunde gemeldet wurden, werden sie durch eine List von Joy und ihrem Vater ferngehalten und gehen leer aus. Nachdem die beiden unschuldig fast gehΓ€ngt wurden, machen sie sich auf die Suche nach dem βΓberraschungsseeβ und entdecken ihn tatsΓ€chlich, was ihnen zu Ruhm als Goldsucher verhilft. Inzwischen haben sich Shorty und Kit wieder mit den Gastells versΓΆhnt und bekommen den Tipp, dass ein Wettrennen mit Hunden um eine Million Dollar stattfindet. Sie kaufen die besten Hundeschlitten; Kit und Wild Water Bill kommen auf einer HΓΆhe ins Ziel. Das Geld wird geteilt; Joy bekommt Kit ganz alleine.
Kritik
βUnterhaltsamer, in Dekors und SchauplΓ€tzen stilsicherer Abenteuerfilm, der die humorvoll-derben Akzente der Geschichte betont und seine Darsteller zu hohem kΓΆrperlichen Einsatz animiert.β
β
Lexikon des internationalen Films
.
βDer β¦ Film zielt lediglich auf oberflΓ€chliche Effekte und platte Komik ab.β
β
Gebhard HΓΆlzl, Thomas Lassonczyk.
Sonstiges
Zur Musik von Karl-Ernst Sasse heiΓt es: βIn Kit & Co. begegnen uns ein originelles Thema in der Art eines Gassenhauers und dessen Variationen, je nach Aussage des Bildes parallel mit diesem verbunden. Daneben stehen weniger ΓΌberzeugende Orchesterparaphrasen illustrativen Charakters.βcite-ref-3[3]
Weblinks
Einzelnachweise
cite-note-11. Kit & Co. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. MΓ€rz 2017.
cite-note-22. Gebhard HΓΆlzl, Thomas Lassonczky: Armin Mueller-Stahl: seine Filme, sein Leben. 1992, S. 8
cite-note-33. β Film und Fernsehen. Verband der Film- und Fernsehschaffenden der Deutschen Demokratischen Republik, 1976, S. 20.